winrar 3.9.0 beta


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winrar 3.9.0 beta
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WinRAR 3.90 kommt!

Öffentliche Beta-Phase gestartet

Interessierte Anwender können ab sofort das neue WinRAR mit 64bit-Unterstützung testen. Achtung: Es handelt sich um eine Betaversion, die noch Fehler aufweisen kann.

WinRAR - Was neu ist in dieser Version


   Version 3.90 Beta 2

   1. Die Zeit zwischen einem Rechtsklick auf ausgewählte Dateien im
      Windows Explorer und der Anzeige des Kontextmenüs wurde verkürzt.
      Diese Verzögerung macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn
      man auf mehrere Tausend ausgewählte Dateien mit der rechten
      Maustaste klickt.

   2. Behobene Fehler:

      a) Bei der 64-Bit-Version von WinRAR funktionierte das Drag&drop
         einer Datei über ein existierendes Archiv im Windows Explorer
         nicht;

      b) Die 64-Bit-Explorer-Erweiterung stürzte ab, wenn man mit der
         rechten Maustaste den Ordner "Autostart" anklickte und den Befehl
         "Öffnen" oder "Explorer" auswählte;

      c) In der Beta 1 der 64-Bit-Version von WinRAR wurden beim Befehl
         "Archive nach Viren durchsuchen" einige 32-Bit-Antivirenprogramme
         nicht erkannt, die von der 32-Bit-Version von WinRAR erkannt wurden;

      d) Die Beta 1 hängte sich auf, wenn auf der Befehlszeile ein Verzeichnis
         als Maske angegeben wurde, das gleichzeitig ganz von der Archivierung
         ausgeschlossen wurde: 'rar a -xverzeichnis archiv verzeichnis';

      e) Manchmal hängte sich die Beta 1 beim Erstellen eines neuen RAR-Archivs
         auf, wenn ein Archivkommentar oder eine der erweiterten NTFS-Optionen
         angegeben wurde;

      f) Der ZIP-Verschlüsselungs-Code wurde auf den aktuellen Stand gebracht.
         Er enthält die neusten Fehlerberichtigungen von InfoZip;

      g) Die 64-Bit-Version speicherte das Layout der Symbolleiste nicht.

      
   Version 3.90 Beta 1

   1. Eine WinRAR-Version für Windows x64 ist nun verfügbar. Falls Sie eine
      64-Bit-Version von Windows einsetzen, wird dringend empfohlen, die 
      64-Bit-Version von WinRAR zu installieren. Sie bietet eine höhere
      Geschwindigkeit und eine bessere Integration in den Windows Explorer
      als die 32-Bit-Version.  

   2. Die RAR-Kompressionsgeschwindigkeit wurde bei Rechnern mit mehreren Kernen
      bzw. mehreren Hauptprozessoren verbessert. Die Verbesserung ist besonders
      unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 wahrnehmbar.

   3. Die Option "Doppelten Verzeichnisnamen am Ende des Zielverzeichnisses
      entfernen" im Dialog "Einstellungen - Komprimierung" wurde durch die
      allgemeinere Option "Überflüssige Verzeichnisnamen am Ende des
      Zielverzeichnisses entfernen" ersetzt. Diese Option entfernt beim
      Entpacken eines Archivs mit Hilfe des Kontextmenü-Befehls "Entpacken nach
      <Verzeichnis>" überflüssige Verzeichnisse mit dem Namen des Archivs aus
      dem Zielverzeichnispfad, wenn sich im Wurzelverzeichnis des Archivs nur
      ein Verzeichnis und keine Dateien befinden.

   4. Änderungen im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen":

      a) Mit der Schaltfläche "Neues Verzeichnis" kann ein neues Verzeichnis
         in dem derzeit ausgewählten Verzeichnis erstellt werden;

      b) Mit der Taste F2 kann das gerade ausgewählte Verzeichnis im
         Verzeichnisbaum umbenannt werden;

      c) Die Taste F5 bewirkt eine Aktualisierung des Verzeichnisbaums;

      d) Die Taste Entf löscht das ausgewählte Verzeichnis im Verzeichnisbaum.

   5. Falls in der Spalte "Geändert am" in der Dateiliste der WinRAR-Oberfläche
      die Sekunden angezeigt werden sollen, muss die Option "Sekunden anzeigen"
      im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" aktiviert werden.

   6. Mit den Optionen der Gruppe "Erkennung von SFX-Archiven aktiv für"
      im Dialog "Einstellungen/Integration/Kontextmenüeinträge" können Sie für
      die Explorer-Kontextmenüs festlegen, auf welchen Datenträgern bzw.
      Laufwerken .exe-Dateien untersucht werden, ob es sich um
      selbstextrahierende (SFX-) Archive handelt.
      Wenn Sie zum Beispiel sehr häufig mit der rechten Maustaste auf 
      .exe-Dateien klicken, die sich auf langsamen Netzlaufwerken befinden,
      können Sie die Option "Netzlaufwerke" deaktivieren, um die Wartezeit bis
      zur Anzeige des Kontextmenüs zu verringern.

   7. Bei der Sortierung von Dateien nach ihren Namen in der Dateiliste der
      WinRAR-Oberfläche wird nun dieselbe neue logische Dateisortierung
      angewendet wie im Windows Explorer, der bei Ziffern in Dateinamen annimmt,
      dass es sich um numerische Werte handelt. Deshalb werden Dateien werden
      nun so sortiert: 1.txt, 2.txt, 10.txt statt 1.txt, 10.txt, 2.txt.
      Dieses neue Verhalten bei der Sortierung ist unter Windows XP
      Service Pack 2 und neuer verfügbar. 
   
   8. Die Tastenkombination Strg+W schließt nun sowohl das Hauptfenster von 
      WinRAR als auch das Betrachter-Fenster in WinRAR. Die Tastenkombination
      für den Befehl "Als Windows-Text anzeigen" im WinRAR-Betrachter wurde
      von Strg+W auf Strg+I geändert.
   
   9. Der neue Schalter -r- schaltet die Rekursion ab. Der Befehl
      'rar a -r- archiv verzeichnisname' fügt nur das leere Verzeichnis mit
      dem Namen "verzeichnisname" zum Archiv hinzu und ignoriert dessen Inhalt.
      Enthält der Verzeichnisname keine Wildcards, fügt RAR standardmäßig nicht
      nur das Verzeichnis sondern auch dessen Inhalt zum Archiv hinzu, obwohl
      der Schalter -r nicht angegeben wurde.

  10. Wird der neue Schalter -ai beim Entpacken verwendet, so ignoriert RAR die
      im Archiv gespeicherten Dateiattribute. Stattdessen erhalten die
      entpackten Dateien die Attribute, die standardmäßig durch das
      Betriebsystem für neu erstellte Dateien vergeben werden.  

  11. Wird der Dateiname beim Befehl "cw" nicht angegeben, schickt die
      Konsolenversion von RAR die Archivkommentardaten an stdout. 

  12. Beim Packen von Daten von stdin mit dem Schalter -si[Name] setzt RAR die
      Zeit der letzten Änderung im dazugehörigen Archiveintrag nun auf die
      aktuelle Systemzeit. Vorherige Versionen von RAR setzten dieses Feld
      nicht, was unsinnige Werte für die Zeit der letzten Änderung beim Packen
      von Daten von stdin zur Folge hatte.

  13. Die Meldung beim Platzieren des Mauszeigers über dem WinRAR-Icon (Tooltip)
      im Infobereich des Systems (Tray) enthält nun auch den Archivnamen. Vorher
      wurde bei Archivierungsvorgängen nur die verbleibende Zeit und der
      Gesamtfortschritt in Prozent angezeigt.

  14. Behobene Fehler:

      a) WinRAR konnte in manchen Fällen tar- or tar.gz-Archive nicht öffnen,
         die eine Datei größer als 8 GB enthalten;  
      
      b) Das WinRAR-Kontextmenü funktionierte nicht richtig unter den
         Beta-Versionen von Windows 7, wenn die Anzeige der Icons angeschaltet
         war und eine Datei im Windows-7-Library-Ordner angeklickt wurde;
  
      c) In den vorherigen WinRAR-Versionen war es nicht möglich, Dateien
         umzubenennen, die fünf oder mehr aufeinanderfolgende Leerzeichen im
         Dateinamen enthielten. Aus Sicherheitsgründen werden diese Leerzeichen
         in der WinRAR-Oberfläche nicht angezeigt, weil damit die wirkliche
         Dateiendung verborgen werden kann. Diese Sicherheitsmaßnahme war
         jedoch der Grund dafür, dass der Befehl zum Umbenennen nicht richtig 
         funktionierte.


   Version 3.80

   1. Es werden nun ZIP-Archive unterstützt, die Unicode-Dateinamen
      im UTF-8-Format enthalten. Beim Erstellen von ZIP-Archiven
      speichert WinRAR Dateinamen nur dann in Unicode, wenn sie
      mit dem aktuellen Zeichensatz nicht korrekt gespeichert 
      werden können.
   
   2. Die mit WinZip erstellten AES verschlüsselten ZIP-Archive
      können nun entpackt werden.

   3. Verbesserte Unicode-Unterstützung für RAR- und ZIP-Archivnamen.

   4. Neue Archivierungsmodi "Vor dem Überschreiben nachfragen" und 
      "Vorhandene Dateien überspringen" im Dialog "Archivname und 
      Archivparameter einstellen - Allgemein". Sie bestimmen das 
      Verhalten von WinRAR beim Erneuern von bereits existierenden 
      Dateien in einem Archiv. Im Gegensatz zu den vorhandenen Modi
      "Nur im Archiv vorhandene Dateien erneuern" und "Dateien 
      hinzufügen und erneuern" werden die Dateizeiten ignoriert 
      und nur die Dateinamen verglichen.
      
      Die entsprechenden Schalter dafür in der Kommandozeile:

      a) Schalter -o aktiviert den Archivierungsmodus 
         "Vor dem Überschreiben nachfragen";

      b) Schalter -o- aktiviert den Archivierungsmodus 
         "Vorhandene Dateien überspringen";

      c) Schalter -o+ aktiviert den Archivierungsmodus 
         "Dateien hinzufügen und ersetzen" (Standardmodus beim Archivieren).

   5. Neue Option "Zum Kontextmenü hinzufügen" im Dialog 
      "Profileinstellungen".
      Ist diese Option aktiviert, so wird der Name des Komprimierungs-
      profils in den Kontextmenüs des Windows Explorers angezeigt. Dadurch
      kann ein Profil über das Kontextmenü aktiviert werden.

   6. Der neue Schalter -cp<Profilname> ermöglicht die Wahl eines
      Komprimierungsprofils im Befehlszeilenmodus. Der Schalter wird 
      nur durch die Version mit grafischer Benutzeroberfläche WinRAR.exe
      unterstützt, nicht durch die Konsolenversion rar.exe.

   7. Der neue Reiter "Optionen" im Dialog "Archivname und Parameter 
      einstellen" enthält Einstellungen, die das Verhalten der 
      Option "Dateien nach dem Packen löschen" im Reiter "Allgemein"
      bestimmen:

      a) Dateien löschen. Lösche Dateien so wie in vorherigen 
         WinRAR-Versionen.

      b) Dateien in den Papierkorb verschieben. Gelöschte Dateien 
         werden in den Papierkorb verschoben.

         Der entsprechende Kommandozeilenbefehl zu dieser Option 
         ist der Schalter -dr.

      c) Dateien sicher löschen. Vor dem Löschen werden die Dateien 
         mit Null-Bytes überschrieben, sodass eine Wiederherstellung
         der gelöschten Dateien verhindert werden kann.

         Der entsprechende Kommandozeilenbefehl zu dieser Option 
         ist der Schalter -dw.

      Diese Optionen haben nur Auswirkungen, wenn die Option "Dateien 
      nach dem Packen löschen" aktiviert wurde. Das Standardverhalten
      der Option "Dateien nach dem Packen löschen" lässt sich durch
      Auswahl einer dieser Optionen im Standard-Komprimierungsprofil
      festlegen.

   8. Der WinRAR-Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" lässt 
      sich nun in der Größe ändern.
      Durch Ziehen mit der Maus an den Rändern kann der Dialog auf die
      gewünschte Größe gebracht werden, um z. B. mehr Platz für den
      Verzeichnisbaum zu schaffen. WinRAR speichert die Größe des Dialogs.

   9. Neuer SFX-Skript-Befehl "Update" und entsprechende Optionen im
      Reiter "Update" des Dialogs "Erweiterte SFX-Optionen". Der Befehl
      und die Optionen ermöglichen eine Überprüfung der Dateizeiten beim
      Entpacken und damit das Erneuern von Dateien anhand der Dateizeiten.
      
  10. Beim SFX-Skript-Befehl "Shortcut" und dem Befehl "Verknüpfung 
      hinzufügen..." im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen - Erweitert"
      kann nun eine Icon-Datei angegeben werden, die das Icon enthält,
      das für die Verknüpfung verwendet werden soll.

  11. Die neue Option "Temporäre Dateien sicher löschen" im Dialog
      "Einstellungen - Sicherheit" aktiviert eine sicherere aber 
      langsamere Methode zum Löschen von temporären WinRAR-Dateien.

  12. WinRAR und RAR zeigen nun beim Entpacken eines mehrteiligen 
      Archivs den Gesamtfortschritt an, wenn sich die einzelnen 
      Teilarchive (Volumen) im selben Ordner befinden.

  13. WinRAR und RAR werten in Dateien, die eine Liste von Dateinamen
      enthalten, die darin verwendeten Umgebungsvariablen aus. 
      Zum Beispiel können in einer Listendatei folgende Zeilen
      enthalten sein:

        %windir%*.exe
        %USERPROFILE%Desktop

      Diese Funktionalität ist nur in der RAR-Version für Windows 
      verfügbar.

  14. Unterstützung für TAR-Archive mit Daten ungleich Null im 
      "Extra Field" hinzugefügt.
      
  15. Unterstützung für TAR-Archive hinzugefügt, die den aus 
      512 Null-Bytes bestehenden Eintrag für das Ende des Archivs
      nicht enthalten.

  16. Verbesserte Unicode-Unterstützung beim Drag & drop von Dateien 
      aus dem WinRAR-Fenster.

  17. Die Tastenkombination Umschalt+Tab kann im Hauptfenster von 
      WinRAR für das Umschalten des Eingabefocus' zwischen den 
      Oberflächenelementen (Dateien, Kommentar, Baum, Adresse) 
      in umgekehrter Reihenfolge verwendet werden. In vorherigen 
      Versionen wurde bei Umschalt+Tab die gleiche Reihenfolge wie 
      bei Tab verwendet.

  18. Ein möglicher Absturz von WinRAR beim Öffnen von abgeschnittenen 
      UDF-ISO-Dateien wurde behoben.


   Version 3.71

   1. Archivnamen werden in der Datei für die Fehlerprotokollierung
      rar.log nun mit vollem Pfadnamen aufgeführt.

   2. Das Tray-Icon von WinRAR ist nun auch mit hohen dpi-Einstellungen
      bei Bildschirmauflösungen kompatibel.

   3. Wird eine Datei in einem verschlüsselten Archiv mit einem 
      externen Editor geändert, fragt WinRAR bei der Nachfrage, ob 
      die Datei im Archiv erneuert werden soll, nicht wieder nach dem
      Archivpasswort. WinRAR verwendet das Passwort, welches beim 
      Öffnen des Archivs eingegeben wurde.

   4. Behobene Fehler:

      a) Der Schalter -tl und die Option "Archivzeit setzen auf Zeit 
         der neusten Datei" funktionierte teilweise nicht richtig.
         Manchmal wurde die Archivzeit auf die aktuelle Systemzeit
         gesetzt und nicht auf die Zeit der neusten Datei;

      b) Wenn die Formatierungszeichenkette beim Schalter -ag die 
         Zeichen für Archivnummer, Monat und Minuten enthielt, wurde
         von WinRAR für alle Archivnummern größer als 1 das Zeichen 
         'I' anstelle des Minutenwertes in den erzeugten Archivnamen 
         eingesetzt;

      c) Bei ISO-Dateien im Format "ISO-9660 ohne Joilet-Erweiterung"
         wurden Namen, die hohe ASCII-Werte enthielten, falsch angezeigt;

      d) Beim Entpacken von zerstörten RAR-Archiven konnte 
         WinRAR abstürzen;

      e) War die Option "Nach dem Archivieren PC herunterfahren" beim
         Befehl "Archive konvertieren" gesetzt, wurde der PC bereits 
         nach der Konvertierung des ersten Archivs heruntergefahren
         anstatt nach der Konvertierung aller ausgewählten Archive;

      f) Wenn ein Anwender ein nichtexistierendes Zielverzeichnis in 
         einem selbstentpackenden Archiv angab, konnte es unter 
         Windows Vista passieren, dass das SFX-Archiv beim Befehl 
         "Erstelle neues SFX-Fenster" in einer Endlosschleife 
         hängen blieb.

      g) WinRAR konnte manchmal eine Datei in einem Unterverzeichnis 
         eines ACE-Archives nicht entpacken, das per Drag&drop entpackt
         werden sollte.


   Version 3.70

   1. Viele Veränderungen für die Kompatibilität mit Windows Vista:

      a) Das Hilfeformat wurde vom alten HLP-Format zum neueren
         HTML-basierten CHM-Format geändert;

      b) Die selbstextrahierenden Module mit grafischer Benutzer-
         oberfläche fragen nach Administratorrechten, falls sie mit
         den Rechten des aktuellen Benutzerkontos das Zielverzeichnis
         nicht erstellen können;

      c) Die Protokolldatei rar.log und die Dateien der WinRAR-Themen
         werden nun im Verzeichnis %APPDATA%WinRAR statt im 
         WinRAR-Installationsverzeichnis gespeichert.

         Die Datei mit den exportierten WinRAR-Einstellungen
         settings.reg wird nun auch standardmäßig im Verzeichnis
         %APPDATA%WinRAR gespeichert. In den Dialogen 
         "WinRAR-Einstellungen laden aus" und "WinRAR-Einstellungen
         speichern unter" ist es jedoch möglich, ein anderes
         Verzeichnis auszuwählen.

         WinRAR sucht nach dem Registrierungsschlüssel und der Datei
         settings.reg sowohl im Installationsverzeichnis als auch im
         Verzeichnis %APPDATA%WinRAR;

         Es ist möglich, in der Registry den Pfad %appdata%WinRAR für
         die Einstellungen von WinRAR zu ändern. Dazu setzt man den
         Registry-Key "AppData" (String-Wert) unter 
         HKEY_CURRENT_USERSoftwareWinRARPaths, um den Standardpfad
         zu überschreiben.

         Wenn Sie zum Beispiel die Themen-Dateien im WinRAR-
         Installationsverzeichnis speichern möchten, setzen Sie diesen
         Wert auf "C:ProgrammeWinRAR".

      d) Veränderungen für die Kompatibilität mit Windows Vista
         für die Integration von WinRAR in den Windows-Explorer;

      e) Die neue Option "Administratorzugriff erfragen" im Reiter
         "Erweitert" des Dialogs "Erweiterte SFX-Optionen" ermöglicht
         die Erstellung von SFX-Archiven, die beim Start unter
         Windows Vista nach einer Erlaubnis für den Administrator-
         zugriff fragen.

         Der entsprechende Kommandozeilenschalter lautet -iadm.

   2. Unterstützung für das Dateiformat ISO 13346 (UDF) hinzugefügt.
      Dieses Format wird häufig bei ISO-Abbildern von DVDs verwendet.

   3. Unicode-Unterstützung für ISO-9660-Dateien hinzugefügt.
      Damit sollte WinRAR nun besser mit nichtenglischen Dateinamen
      in .iso Dateien umgehen können.

   4. Das Fenster für die Fortschrittsanzeige beim Packen und
      Entpacken wurde verändert:

      a) Es steht nun mehr Platz für Dateinamen zur Verfügung,
         sodass auch längere Dateinamen angezeigt werden können;

      b) Es zeigt den aktuellen Archivnamen in einer eigenen
         Zeile an, sodass viel längere Archivnamen angezeigt
         werden können;

      c) Beim Archivieren zeigt es die aktuelle Kompressionsrate
         in einer eigenen Zeile an;

      d) Es kann sowohl die Standardfortschrittsbalken von
         Windows als auch die klassischen Fortschrittsbalken von
         WinRAR verwenden.
         Schalten Sie die Option "Windows-Fortschrittsbalken" im
         Dialog "Einstellungen - Allgemein" ein, um die Windows-
         Fortschrittsbalken zu verwenden. Standardmäßig ist diese
         Option aktiviert, wenn einige Windows-Designs aktiv sind
         und deaktiviert, wenn das klassische Windows-Design
         ausgewählt ist.

         Windows-Fortschrittsbalken sind nur zweifarbig, sie
         zeigen daher nicht die aktuelle Kompressionsrate an.
         Die Kompressionsrate wird allerdings in einer
         zusätzlichen Zeile angezeigt;

      e) Die Schaltfläche "Modus..." befindet sich nun am unteren
         Rand des Fensters.

   5. Die selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer
      Benutzeroberfläche (GUI) unterstützen nun folgende Schalter
      in der Kommandozeile: 

      -d<Pfad>     Zielverzeichnis setzen
      -p<Pwt>      Passwort angeben
      -s           Ruhe-Modus (Silent mode). Alles verstecken
      -s1          Dasselbe wie -s
      -s2          Ruhe-Modus, Startdialog unterdrücken
      -sp<Par>     Parameter für Setup-Programm angeben

   6. Die selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer
      Benutzeroberfläche (GUI) geben nun nicht mehr die gesamte
      Kommandozeile an das Setup-Programm weiter, wie sie das in
      den vorherigen Versionen getan haben. Benötigen Sie Zugang
      zu der gesamten Kommandozeile des selbstextrahierenden
      Archivs, parsen Sie die Umgebungsvariable sfxcmd, die
      diese Kommandozeile enthält.

   7. Der neue Schalter -sc<Zeichensatz>[Objekte] erlaubt die
      Auswahl eines Zeichensatzes für Archivkommentare und Dateien
      mit Dateilisten. Er ersetzt den in RAR 3.60 eingeführten
      Schalter -fcu, der von der Liste der unterstützten Schalter
      gestrichen wurde. Man muss jetzt -scuc an Stelle von -fcu
      angeben, um Unicode-Kommentare zu verwenden. Im Gegensatz
      zu -fcu unterstützt -sc den OEM- und ANSI-Zeichensatz.

   8. Neuer Befehl "Kopie des Archivs speichern unter..." im
      Menü "Datei". Dieser Befehl kann dann nützlich sein, wenn
      man ein Archiv aus dem Internet direkt in WinRAR geöffnet
      hat und man das Archiv anschließend auf die Festplatte
      speichern möchte.

   9. Der Befehl "Zeilenumbruch" wurde im internen Betrachter zum
      Menü "Ansicht" hinzugefügt, sodass man den Umbruchmodus auch
      in bereits geöffneten Betrachterfenstern ändern kann.

      Der Zustand dieser Option wird zwischen den Aufrufen des
      internen Betrachters nicht gespeichert. Wenn Sie den 
      Standard-Umbruchmodus ändern möchten, benutzen Sie den
      Dialog "Einstellungen - Betrachter".

  10. Im Dialog "Profile verwalten" wurden die Schaltflächen
      "Rauf" und "Runter" hinzugefügt. Damit kann man die Position
      des ausgewählten Profils in der Liste ändern.

  11. Die Fortschrittanzeige wird nun auch beim Hinzufügen von
      Wiederherstellungsinformationen angezeigt.

  12. Wird WinRAR in den Systemtray minimiert und fährt man
      mit der Maus über das WinRAR-Icon, so zeigt WinRAR
      Meldungen über die aktuelle Archivoperation. In vorherigen
      Versionen wurde nur der Gesamtfortschritt in Form einer
      Prozentzahl angezeigt, nun wird auch noch die
      verbleibende Zeit angezeigt.

  13. Die Konsolenversion von RAR zeigt beim Berechnen der CRC32-
      Prüfsumme für neu erstellte RAR-Volumen eine entsprechende
      Meldung: Berechne Prüfsumme. Vorherige Versionen berechneten
      die Prüfsumme von Volumen ohne irgendeine Meldung.

  14. Die Liste der zuletzt verwendeten Archive im Menü "Datei"
      kann jetzt Unicode-Dateinamen enthalten. Damit ist die
      Unterstützung von nichtenglischen Archivnamen zuverlässiger.

  15. Eine Sicherheitslücke durch einen Stacküberlauf im Modul
      für die Verarbeitung von Passwörtern in der Konsolenversion
      von RAR und UnRAR wurde behoben. WinRAR ist von dieser
      Sicherheitslücke nicht betroffen. Wir danken iDEFENSE LABS
      für die Mitteilung dieses Fehlers.

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